Gezeitenwechsel an den internationalen Aktienmärkten?
Der S&P bereitet sich auf eine Kurserholung vor, während im DAX eine innere Schwäche sichtbar ist: das Momentum (21 Tage) nimmt deutlich ab.
Ein abnehmendes Momentum ist vergleichbar mit zwei Autos, die auf eine dünne Mauer zusteuern. Ein Fahrzeug verringert vorher die Geschwindigkeit und kommt zum Stehen, während das andere Auto mit hoher Geschwindigkeit die Mauer durchbricht. Der DAX verliert nun Geschwindigkeit und Kraft, neue Hochs zu bilden und könnte somit korrigieren.

Die ultimative Unterstützung bildet die Zone 22.200 bis 22.300, darunter ist mit signifikanten Kursverlusten zu rechnen. Das zyklische Hoch im deutschen Aktienindex vollzog sich exakt, in dem hier schon lange angekündigten Zeitpunkt (19.03.25).
Ein weiterer Risikofaktor für den DAX® ist die Beobachtung, dass einige Assets, die in den letzten Monaten zum Teil exponentielle Kursanstiege verzeichneten, in den letzten Wochen eine Korrektur erfuhren. (Tesla, Nvidia, Bitcoin, NASDAQ etc.). Viele Investoren und Hedgefonds haben am Anfang des Jahres amerikanische Aktien verkauft (zum Teil auch leer) und in Europa investiert. Dieser Trade war sehr erfolgreich – könnte aber auch eine Korrektur erfahren, sodass ein fester NASDAQ und S&P 500 nicht unbedingt zu einem weiterem Kursanstieg in Europa führen muss.
Auch währungstechnisch hat der US Markt Chancen: Sollte die Marke 1.08 EUR/US$ nicht halten, wäre auch hier Potential in Richtung 1.05 EUR/US $ möglich. Dies wäre auch im Einklang mit der Erwartung, dass sich die deutschen Bundestitel (10 Jahre) zurück entwickeln.
Das Gold sollte ebenfalls konsolidieren, wird aber nach einer Pause weiter steigen. Für das Brent Oil erwartet MokosH® keine große Bewegung.
Geistliche Wort
In der Bibel – Neues Testament – gibt es ein wichtiges Gebot / Empfehlung an uns Menschen: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“. Mit der Bedingung „wie dich selbst“ gibt es offensichtlich in unserer Gesellschaft wenig Probleme. Aber umso mehr mit der Nächstenliebe. Es ist erschreckend, wie viele Single Haushalte es in unseren Städten gibt (>50%). Hier ist ein Familienleben nicht möglich und Einsamkeit vorprogrammiert. Einsamkeit ist das zentrale Problem in unserer lieblosen Gesellschaft. Beziehungen werden kommerzialisiert: Anstatt die Frage zu stellen „Was kann ich geben?“ wird gefragt „was bringt mir das?“.
Gott fordert nicht etwas, was wir nicht geben könnten. Auf der Grundlage, dass Gott jeden Einzelnen unendlich und bedingungslos liebt, eröffnet uns die Möglichkeit den Nächsten zu lieben.


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